Die Klimaziele Österreichs
Das Verbrennen fossiler Kraftstoffe ist eine der Hauptursachen für die Entstehung Treibhausgasemissionen, vor allem von CO2. Eine erhöhte Konzentration von Treibhausgasen führt zur Aufheizung der Atmosphäre und zur globalen Erwärmung.
Ein weltweiter Klimawandel kann seit 1860 beobachtet werden. Seit damals sind die Temperaturen um 0,6 °C angestiegen. In Österreich wurden im Vergleich zum globalen Durchschnitt gleich dreimal so hohe Werte gemessen. Um ein weiteres Voranschreiten des Klimawandels zu verhindern sind wir alle gefragt, effiziente Maßnahmen zu ergreifen.
Kyoto-Ziele
Österreich hat sich im Rahmen der Kyoto-Ziele rechtsverbindlich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2008 - 2012 um 13 % im Vergleich zum Basisjahr 1990 zu reduzieren. Die Emissionen lagen im Jahr 2008 um 17,9 Mio. Tonnen über dem jährlichen Durchschnittswert des für 2008 bis 2012 festgelegten Kyoto-Ziels. Aufgrund des erhöhten Einsatzes von Biotreibstoffen wies Österreichs Klimabilanz im selben Jahr eine Reduktion von 1,375 Mio. Tonnen CO2 auf (Quelle: Umweltbundesamt 2010).
Beimischung von Biokraftstoffen
Ein wichtiger Mosaikstein in der österreichischen Klimastrategie ist demnach die Beimischung von Biokraftstoffen zu Benzin und Diesel. Deren energetischer Anteil am jährlichen Treibstoffverbrauch in Österreich derzeit 5,75 % beträgt. Dieses Ziel wird im Moment durch die Beimischung von 6,3 Energie-% (= 7 Volums-%; B7) von Biodiesel zu Diesel und 3,4 Energie-% (= 5 Volums-%; E5)Bioethanol zu Benzin erreicht.
Ab 1. Oktober 2012 soll die Beimischung in Österreich auf 6,25 Energie-% erhöht werden, wobei nur der Bioethanol-Anteil auf 6,1 Energie-% (=10 Volums-%; E10) erhöht werden soll. Die EU schreibt ab 2020 eine Beimischung von 10 Energie-% vor.
